Der Vorstand
Die Menschen hinter dem Verein
Unser Vorstand besteht aus vier Vereinsmitgliedern, die selbst regelmäßig trainieren. Sie unterrichten, organisieren und sorgen dafür, dass zweimal pro Woche alles bereit ist, wenn du das Dojo betrittst.
Über uns
Wer bei uns auf der Matte steht und was Aikido für uns bedeutet.
Der Vorstand
Unser Vorstand besteht aus vier Vereinsmitgliedern, die selbst regelmäßig trainieren. Sie unterrichten, organisieren und sorgen dafür, dass zweimal pro Woche alles bereit ist, wenn du das Dojo betrittst.
Obmann & Ersatztrainer
Als Obmann hält Alex die Fäden des Vereins zusammen – von der Organisation im Hintergrund bis zum ersten Kontakt mit neuen Mitgliedern. Steht er als Ersatztrainer vor der Gruppe, achtet er besonders darauf, dass Einsteiger von der ersten Minute an mitkommen.
Haupttrainer Dienstag & Obmann-Stellvertreter
Tibor leitet das Dienstagstraining und vertritt den Obmann. Er legt Wert auf saubere Grundlagen: lieber eine Technik ruhig und genau, als fünf in Eile. Wer bei ihm übt, lernt, sich Zeit für die Details zu nehmen.
Haupttrainer Donnerstag & Kassier
Am Donnerstag steht Josef dem Training vor, außerdem führt er als Kassier die Vereinskasse. Sein Unterricht lebt von Erfahrung, Humor und dem Blick dafür, was jede und jeder als Nächstes braucht.
Ersatztrainer & Schriftführer
Stefan führt die Vereinsagenden als Schriftführer und springt als Ersatztrainer ein. Er erklärt gerne die Zusammenhänge hinter einer Technik – warum etwas funktioniert und nicht nur, wie es aussieht.
Unser Weg
Aikido ist für uns keine Sammlung von Techniken, die man irgendwann beherrscht. Es ist ein Training für Körper, Geist und Persönlichkeit, das nie ganz abgeschlossen ist. Das japanische Wort für Üben, keiko, meint genau das: ein Tun, das man ein Leben lang wiederholt, ohne es je zu vollenden. Gerade darin liegt seine Tragfähigkeit über die Jahre.
Aikido ist bei uns Selbstverteidigung, und so wird es auch gelebt. Sich verteidigen zu können bedeutet für uns dreierlei:
Überlegen ist nicht, wer mutwillig der Stärkere ist, sondern wer sich und sein Umfeld am klügsten schützt und einem friedlichen Miteinander dient. Das Aikido kennt dafür einen alten Grundsatz: masakatsu agatsu — der wahre Sieg ist der Sieg über sich selbst.
Wir üben eine Form, die direkter und weniger konventionell ist als manches, was unter Aikido bekannt ist: zügig, körperlich, mit ehrlichen Angriffen. Im Ernstfall lässt sich die Form eines Angriffs nicht auswählen; man muss mit dem arbeiten, was vorliegt. Das erfordert schnelle Reaktionen, Widerstandsfähigkeit und eine gewisse Schmerztoleranz. Neu ist dieser Zugang nicht: Aikido geht auf das Daitō-ryū Aiki-jūjutsu zurück, eine Kunst mit sehr praktischem Ursprung, und in vielen japanischen Dojos wird bis heute nüchtern und kraftvoll geübt, einschließlich atemi und Waffenformen. Härte ist dabei nie Selbstzweck: Die Intensität richtet sich stets nach dem Können der Übenden, und niemand steigt bei uns am ersten Trainingsabend in vollem Umfang ein.
Als Konkurrenz zu weicheren Auslegungen verstehen wir uns dennoch nicht. Aikido kennt viele Stile, und diese Vielfalt ist ein Gewinn: Unterschiedliche Formen und unterschiedliche Charaktere auf der Matte schulen den Umgang mit unterschiedlichen Situationen. Wettkämpfe und Sieger gibt es bei uns keine. Wir üben zu zweit, und jede Übung hat zwei Rollen: werfen und geworfen werden. Beide sind gleich viel wert. Wer fällt (ukemi), lernt loszulassen; wer führt, trägt Verantwortung für sein Gegenüber. Aus dieser Abwechslung entsteht ein Miteinander, in dem niemand etwas beweisen muss und in dem man sich darauf verlassen kann, dass der Partner Sorge für einen trägt.
Wir nehmen die Kunst ernst, ohne uns selbst zu ernst zu nehmen. Die Etikette im Dojo, das reihō — die Verbeugung, die Ordnung auf der Matte, die Aufmerksamkeit füreinander —, ist für uns kein Ritual um seiner selbst willen, sondern gelebter Respekt und zugleich die praktische Voraussetzung dafür, zügig üben zu können, ohne dass jemand zu Schaden kommt. Gelacht werden darf trotzdem. Ein Training, das erschöpft und dennoch mit guter Stimmung endet, ist für uns ein gelungenes Training.
Aikido bei uns zu erlernen dauert lange und verlangt Geduld. Dafür übt man etwas, das trägt, und man übt es in einer Gemeinschaft, die zusammenhält. Und es endet nicht an der Mattenkante: Ruhe bewahren, Abstand einschätzen, Druck umlenken statt dagegenzuhalten — das findet sich vielfach im Alltag wieder. Das ist der Weg, den wir meinen, wenn wir vom Dō sprechen.
Wie wir dieses Miteinander im Dojo konkret leben, steht in unseren Verhaltensregeln.
Am besten lernst du uns kennen, indem du einfach vorbeikommst und mittrainierst. Die ersten drei Trainings sind kostenlos und unverbindlich, Sportkleidung genügt.